Tarifabschluss: Volumen soll auf Beamte übertragen werden

Wie der Deutsche Beamtenbund in seinem aktuellen Newsletter mitteilt, hat gegenüber dem dbb Bundesvorsitzenden Ulrich Silberbach der Bundesinnenminister Horst Seehofer erklärt, dass die Besoldung und Versorgung der Beamten des Bundes entsprechend dem Volumen der Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst vom 18. April 2018 angepasst werden sollen.

Für den dbb und die Bundesbeamten ist es richtig und ein wichtiges Signal der neuen Bundesregierung, dass der Bundesinnenminister Horst Seehofer unmittelbar nach der Tarifeinigung erklärt hat, dass er dem Bundeskabinett zeitnah ein Bundesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsgesetz 2018/2019/2020 vorlegen wird. Dieses muss sowohl die Einmalzahlung wie auch Linearanpassungen beinhalten, so dass das Gesamtvolumen der Tarifeinigung auf die Bundesbeamten und somit auch auf unsere Beamtinnen und Beamten in den Postnachfolgeunternehmen übertragen wird.

Silberbach dazu: „Wir haben den neuen Bundesinnenminister aufgefordert, auch die Bundesbeamten angemessen an der wirtschaftlichen Entwicklung zu beteiligen und das Volumen der Tarifeinigung zeit- und wirkungsgleich auf den
Beamtenbereich zu übertragen.“ Das hat der Minister zugesagt.

 

Das Tarifergebnis

sieht neben einer Einmalzahlung von 250 Euro für die Beschäftigten von EG1 bis EG6 mit Wirkung vom 1. März 2018 auch eine lineare Anpassung in drei Stufen

1. März 2018   + 3,19 %,   1. April 2019   + 3,09 % und   1. März 2020   + 1,06 %

vor. So ergibt sich eine durchschnittliche Einkommenserhöhung von 7,5 Prozent, welche bereits nach 25 Monaten erreicht ist.

Für die Übertragung des Tarifergebnis auf die Bundesbeamten hatte sich die DPVKOM an mehren Demonstration bundesweit beteiligt, u.a. auch am [12. April 2018 in Nürnberg].