Wicht empfiehlt der Telekom mehr Sensibilität im Umgang mit ihren Beschäftigten in puncto Stress

Wenn das Ohr Probleme bereitet, sollte, so der Ex-Betriebsrat Johannes Wicht, sofort gehandelt werden.

Wer dann schnell aktiv wird, kann Schlimmeres verhindern. Ein Hals-Nasen-Ohrenarzt ist dann die beste Adresse.

Ein Hörsturz ist gekennzeichnet durch einen plötzlichen Hörverlust ohne erkennbare Ursache und kann bis hin zur Taubheit führen

Ein wesentlicher Auslöser ist Stress in der Form dauerhafter Überlastung oder großer Anspannung. Eine Erfahrung, die jährlich etwa 150.000 Menschen in Deutschland machen.

Seit Jahren steigen auch bei der Deutschen Telekom die Belastungen der Mitarbeiter durch Arbeitsverdichtung in Folge massiven Personalabbaus.

Eine aktuelle Studie zeigte bei Hörsturzpatienten deutlich höhere Stressbelastungen und Entzündungsmarker im Blut. So wurden zum Beispiel mehr weiße Blutkörperchen, als bei Gesunden registriert.

Mitarbeiter die besonders unter Druck stehen, haben ein etwa zehnmal höheres Risiko für den plötzlichen Hörverlust.

Wicht empfiehlt daher der Telekom für ihre Beschäftigten ein wirksames Stressmanagement, also Angebote die bei der Stressbewältigung sowie der Reduzierung und Vorbeugung von Stress helfen.

Ausreichend Schlaf und Bewegung im Freien gelten zudem als effektive Maßnahmen um Stress nachhaltig zu reduzieren, so Wicht.