Seit Jahren wurden kleinere Standorte im Bereich der Deutschen Telekom aufgelöst. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mussten sodann zum nächst gelegenen Standort zum Teil weite Strecken zurücklegen.
Ein Beispiel aus unserer Region war die jüngst erfolgte Verlagerung von Arbeitsplätzen von Bamberg nach Nürnberg.
Bei den aktuell hohen Spritpreisen als Folge des Iran-Krieges müssen Beschäftigte zum Teil tief in die Tasche greifen und für den Weg zur Arbeit viel Geld ausgeben.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat wegen der Preisentwicklung durch den Krieg in Nahost umfangreichere Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher und Pendler angemahnt. Für Klingbeil ist zudem wichtig, dass wir unangemessene Krisenprofite verhindern und wenn notwendig umgehend diejenigen entlasten, die von den gestiegenen Sprit- und Energiepreisen am stärksten betroffen sind.
Deshalb appelliert Ex-Betriebsrat und Gewerkschafter der Kommunikationsgewerkschaft DPV, Johannes Wicht, an den Arbeitgeber durch die Zahlung einer Mobilitätszulage ein deutliches Zeichen zu setzen.
Ein weiteres Entgegenkommen wäre ein befristetes Angebot zum Arbeiten im Home-Office, da nach Wichts Einschätzung die politischen Mühlen eher langsam mahlen und gegen die hohen Spritpreise eine schnelle Lösung dringend geboten scheint.