Die Spritpreise explodieren zur Zeit an den Tankstellen.
Nach einer Auswertung vom 4. April 2026 liegen die aktuellen Spritpreise in Deutschland für Super E10 bei rund 2,234 Euro und für Diesel bei etwa 2,486 Euro pro Liter.
Entlastung soll seit 1. April die Einführung des sogenannten Österreich-Modells bringen, bei dem die Spritpreise nur einmal am Tag angehoben, jedoch beliebig oft gesenkt werden dürfen. Die einmalige Preisanhebungerfolgt um 12 Uhr mittags eines jeden Tages. Damit ist der günstigste Zeitpunkt zum Tanken künftig kurz vor 12 Uhr. Ob dies eine Entlastung bringt, ist nach Meinung von Experten fraglich.
Rund 60 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland pendeln zur Arbeit. Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor.
Aktuell läuft der Sponsoring-Vertrag des FC Bayern mit dem Bonner Konzern bis Juni 2032. Er wurde zuletzt 2023 verlängert und bringt dem FC Bayern laut Medienbericht rund 60 Millionen Euro (inclusive Erfolgsboni) pro Jahr. Telekom übernimmt hier nach eigener Aussage gesellschaftliche Verantwortung.
Wo bleibt die Verantwortung der Telekom gegenüber ihren treuen und fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dem auf der Telekom-Hauptversammlung am 1. April präsentierten Geschäftsbericht kann man entnehmen, dass der Konzernüberschuss in Deutschland auf 9,4 Milliarden Euro gesteigert werden konnte. D.h. verfügbare Gelder wären eigentlich vorhanden.
Gerade in unserer Region Bamberg gibt es viele Pendler aus Coburg, Lichtenfels, Haßfurt und Bayreuth.
Jeder Tankvorgang wird dann zum Negativ-Erlebnis für das Portemonnaie. Ein grüner Geldschein ist dann meistens fällig.
Ex-Betriebsrat und Gewerkschafter Johannes Wicht appelliert daher an die Telekom, der Entwicklung entgegen zu wirken und eine befristete Mobilitätszulage zu zahlen.